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Stoßwellentherapie

Evidenz der extrakorporalen Stoßwellen-Therapie (ESWT) bei der Achillodynie

Einleitung
Die Inzidenz von Überlastungssyndromen, insbesondere im Sport, ist in den letzten drei Dekaden enorm angestiegen. Trotz Kenntnis einer Reihe von prädisponierenden Faktoren sind die pathologischen Gründe der Achillodynie noch weitgehend unklar. Die Achillessehne besitzt ein Paratenon und es werden verschiedene Achillodynieformen unterschieden (Peritendinitis +/- Tendinose der Achillessehne im Sinne einer degenerativen Erkrankung). Eine Sehnenverdickung (fokal oder diffus) kann meist im mittleren Sehnendrittel gefunden werden. Proximal (2-6 cm) des kalkanearen fibroossären Übergangs liegt eine schlecht vaskularisierte Zone, welche eine Prädilektionsstelle darstellt. Verschiedene Theorien bringen die Tendinopathie u. a. mit kontinuierlichem Überbelastungsstress, schlechter Vaskularität, Geschlecht, endokrine oder metabolischen Faktoren, valgischem Rückfluß und supinierendem Vorfuß in Verbindung.

Therapieoptionen
Konservative Therapieschemata inkludieren u. a. die Sportkarenz, exzentrische Dehnungsübungen, antiinflammatorische Mediatoren, Orthese, Wachstumsfaktoren und Hyaluronsäure. Die chirurgische Intervention ist limitiert und beinhaltet das Débridement (ofen/endoskopisch) und nur bei ausgedehntem destruiertem Sehengewebe die Augementation. Als nicht invasives Alternativkonzept für diese Indikation hat sich in den letzten Jahren die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) etabliert.

Methodik
Ziel dieser Studie war es, anhand einer systematischen Literaturrecherche (Pub-Med) den derzitigen Evidenzlevel der ESWT bei der Behandlung der Achillodynie zu evaluieren.

Ergebnisse
Es zeigt sich, dass die Verwendung einer Lokalanästhesie die Effizienz der Stoßwelle aufhebt (signifikatn geringere Verbesserung auf der Schmerzskala verglichen mit der alleinigen ESWT), weshlab die Fachgesellschaften von der Verwendung von Lokalanästhesie bei der Behandlung von Sehnenerkrankungen abraten. Eine weitere Studie belegt, dass die ESWT der konservativen Physiotherapie mit exzentrischen Übungen überlegen ist (Rompe et al 2008).

Conclusio
Basierend auf den vorliegenden klinischen Studien kann die extrakorporale Stoßwellentherapie bei der Indikation der chronischen Achillodynie als eine effiziente Behandlungsmethode empfohlen werden. Die Nichtinvasivität, die Kosteneffizienz und die vernachlässigbaren Nebenwirkungen sprechen zusätzlich für die Anwendung der ESWT bei dieser Indikation.

Autoren:
Rainer Mittermayr, Wolfgang Schaden, Christian Schwab, Michael Pusch, Christian Fialka
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