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Anno dazumals

Johann Schroth entwickelte seine Kurmethode etwa 1820 im Selbstversuch, nachdem er durch den Huftritt eines Pferdes schwer am Knie verletzt worden war, so dass es steif blieb. Er legte nasskalte Umschläge auf und erzielte eine deutliche Besserung. Seine Schlussfolgerung: "In feuchter Wärme gedeiht Holz, Frucht und Wein, selbst Fleisch und Bein“. Schroth beobachtete, dass krankes Vieh die Nahrung verweigert und wenig trinkt und kam auf die Idee, dieses Prinzip auf kranke Menschen zu übertragen. Das war der Ursprung der Schrothkur.

Johann Schroth, Entdecker der Original Schrothkur, aus dem 18. Jahrhundert

Geschichte der Original Schrothkur

Johann Schroth (* 11. Februar 1798 in Böhmischdorf bei Freiwaldau in Österreichisch-Schlesien; † 26. März 1856 in Lindewiese) war ein Landwirt und Fuhrmann. Bereits mit 9 Jahren verlor er seinen leiblichen Vater, Johann Melchior Schroth (1747–1807). Seine Mutter verehelichte sich darauf mit einem Fuhrmann Namens Ignatz Gröger, auf dessen Hof Johann Schroth zog. In jungen Jahren (1817), als er schon als Fuhrmann tätig war, wurde Johann Schroth von einem Pferd am Knie getroffen. Dieses blieb darauf steif. Eines Tages, als er unterwegs war, fiel einem Mönch auf, dass dieser junge, kräftige Mann am Kutscherbock sitzen blieb, als es steil bergauf ging und nicht wie damals üblich abstieg, um seine Pferde zu schonen. Johann Schroth erklärte seine Umstände mit dem kaputten Kniegelenk. Der Mönch riet ihm sich in der Natur umzusehen und feuchte Umschläge am Knie anzuwenden. Schroth beherzigte dessen Rat, hatte aber nicht immer die Möglichkeit Wasser auf die Tücher am Knie beim Arbeiten zu gießen. Also Wickelte er die nassen Tücher mit anderen Laken fest. Schon bald bemerkte er, dass sich sein Knie stark erwärmte. Diese Wärme tat ihm gut. Nach ein paar Wochen war er wieder gut zu fuß. Leute fragten, was oder wie er sich gesundgemacht habe, und schon bald entwickelte Johann Schroth seine Methode mit den feuchten Umschlägen. Der Erfolg blieb nicht aus. Zusätzlich forderte er die Kranken auf wenig bis gar nichts zu essen. Leute kamen von überall her um sich heilen zu lassen.
Doch es hatte nicht nur Positives. Der große Erfolg brachte auch den Neid. Immer wieder war Schroth gezwungen gegen Ärzte und Apotheker anzutreten, um seine Methode zu verteidigen. Auch ins Gefängnis wurde er gesteckt. Anerkannt und auch in Ruhe gelassen wurde Schroth, um seiner Heilberufung nachgehen zu können, erst, als es ihm gelang einen im Feld verwundeten Prinzen zu helfen. Prinz Wilhelm Nicolaus von Württemberg (* 20. Juli 1828 in Carlsruhe in Preußisch-Schlesien; † 6. November 1896 in Meran) wurde in der Schlacht von Novara, im Krieg gegen Piemont, am 23.03.1849,  durch eine Spitzkugel am Kniegelenk verletzt. Gegen den Rat seiner damaligen Ärzte (Koriphäen aus Wien, Berlin und Mailand), die ihm rieten sein Bein amputieren zu lassen, und die ihm abrieten zum Schroth zu gehen, folgte er dem Ruf der Wundersamen Heilungen. Heute gehen wir davon aus, dass es sich um eine Wundinfektion handelte. Nach 4 Monaten Aufenthalt bei Schroth heilte die Wunde, und das Bein konnte bei voller Funktionalität erhalten werden. Daraufhin veranlasste der Prinz, Johann Schroth den Titel Naturarzt zu verleihen und eine Berechtigung ausstellen zu lassen, um seine Naturheilmethode anwenden zu dürfen. Mit diesem Zeitpunkt begann der unaufhaltsame Aufstieg der Schrothkur als Heilmethode.
1870 wurde ihm in Lindewiese ein Denkmal errichtet. Sein Sohn Emanuel (1832–1890) setzte die Schrothkuren in der väterlichen Heilanstalt fort. Und diese Tradition wird nun in Obervellach, in Kärnten, als anerkannte Heilmethode fortgessetzt.
Das Schrothkur Team 2000
Die Schrothkur heute
Dr. Rainer Schroth
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