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Hypertonie und Krafttraining ! Ein Widerspruch?

Arterielle Hypertonie und Krafttraining !  Ein Widerspruch?

Bei jedem Sport, jeder Bewegung, jedem Training steigt der arterielle Blutdruck an. Die Frage ist, ob dies für Bluthochdruckpatienten schädlich ist oder ob Sie durch regelmäßiges Krafttraining einen Nutzen ziehen können?

Vor ein paar Jahren noch ging man davon aus, dass der kurzfristige Anstieg des Blutdrucks beim Training riskant ist und auf lange Zeit sogar zusätzlichen Schaden anrichten könnte. In den letzten Jahren aber zeigte sich durch diverse Studien, Versuchsanordnungen und Auswertungen von Metaanalyen, dass genau das Gegenteil der Fall ist: Krafttraining, bei richtiger Durchführung, hat sowohl auf Senkung des systolischen als auch des diastolischen Blutdrucks einen sehr positiven Effekt. Wenn der Körper kräftiger ist, fallen auch Alltagsbewegungen leichter. Vor allem im fortgeschrittenen Alter, wenn das Tragen von Einkaufstaschen, Treppensteigen etc. immer schwerer fällt, hat das vorangegangene Krafttraining doppelt positiven Effekt. Zunahmen von  25 – 100% mehr Muskelkraft sind in jedem Alter möglich !

Dabei ist aber zu beachten, dass kein reines Krafttraining angewandt werden sollte, sondern ein modifiziertes Kräftigungstraining, bei dem Alter, Höhe des Blutdrucks, vorausgegangene sportliche Aktivitäten und Zusatzerkrankungen berücksichtigt werden müssen.

Modifizierte Kräftigungsübungen!

Vor jedem Trainingsbeginn sprechen Sie deshalb mit Ihrem Arzt und lassen Sie Ihre Blutdruckwerte medikamentös optimal einstellen.
Starten Sie kein Krafttraining bei Ruheblutdruckwerten über 160 mm Hg. Während des Trainings sollten Ihre Blutdruckwerte möglichst nicht über 200 mm Hg steigen.
Verzichten Sie beim Stemmen der Gewichte auf eine Pressatmung. Das Pressen führt zu starken Druckerhöhungen im Abdomen und birgt Risiko für Schlaganfall, Schädigung von Gefäßstrukturen, etc.

Training - aber wie?

Trainieren Sie mit 70 % der Maximalkraft (Einwiederholungsmaximum) je Muskelgruppe!
Jede Serie besteht aus 10 bis 15 Wiederholungen.
Sie haben bei einer einbeinigen Beinpresse (70% Maximalkraft)  im Vergleich zu 4 Minuten Radfahren mit 70 % der Maximalleistung eine niedrigere myocardiale Sauerstoffbelastung. Das schont ihr Gefäßsystem. 
Trainieren Sie an einer Serie nie länger als 60 sec.
Trainieren Sie besonders große Muskelgruppen wie Rückenmuskulatur, Oberschenkelmuskulatur und Brustmuskulatur. Weiters können auch Oberarme vorne und hinten sowie Waden trainiert werden. Eventuell auch Rückenstrecker und Bauchmuskel.
Überprüfen Sie immer wieder Ihre Leistungsfähigkeit.

So nicht
Training mit 75-95% der Maximalkraft
Anstrengungen mit Pressatmung
Anstrengungen über 60 sec. am Stück oder Serien bis zur völligen Erschöpfung
Training bei Infekten oder Leistungsknick.

Halten Sie Kontakt zu ihrem Arzt - Blutdruckwerte müssen korrekt eingestellt sein und der Trainingseffekt sollte merkbar sein. Dann ist alles richtig! Viel Erfolg!

 

 

 

 

 

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